Aktuell - Mitgliederinformation

 

Die Ausgabe der Aktuell informiert unsere Mitglieder zeitnah über Neuigkeiten und Aktuelles der vergangenen und künftigen Monate.

 

Aktuell - Mitgliederinfo
Aktuell - Mitgliederinfo © ADFC Norden

Liebe ADFC Mitglieder,

eigentlich wollte ich die nächste Ausgabe der „Aktuell“ erst im Juni erstellen. Nun gibt es aber schon vieles zu berichten, und so habe ich die Ausgabe auf den Mai vorgezogen.

ADFC Fahrradklima-Test 2020

Bereits im März wurden bundesweit die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests bekannt gegeben. Für die Stadt Norden haben 322 Bürgerinnen und Bürger ihre Bewertung abgegeben. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,7 auf der Schulnoten-Skala von 1 bis 6 landet Norden bundesweit auf Rang 123 von 415 in die Wertung gekommener Städte von 20.000 bis 50.000 Einwohner. Ein Ergebnis, das nur minimal besser ist als beim letzten Fahrradklima-Test 2018, da lag die Bewertung bei 3,9. Besonders kritisch wurden im aktuellen Test neben weiteren Punkten die Beschaffenheit der Radwege und der Radwegeführung in Abgrenzung zum Kfz-Verkehr als auch die mangelhafte Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern im öffentlichen Personennahverkehr gesehen. Weitere Details hier: Link zu den Ergebnissen des ADFC Fahrradklima-Tests

Corona-Solo-Touren (2. Tranche)

Die ersten 6 Tourenvorschläge wurden von einigen von euch nachgeradelt und das Rätsel dabei gelöst. Ich habe weitere 6 Touren ausgearbeitet. Um es ein wenig schwieriger zu machen, gibt es zu jeder Tour gleich mehrere Rätselfotos. Ich bin gespannt, ob ihr die Herausforderung meistert und wer die Preise für die 3 Erstplatzierten gewinnt. Die neuen Tourenvorschläge sind bereits im Netz verfügbar: Link zu den Corona-Touren-Vorschlägen

Für die „Briefkastenempfänger“ (Mitglieder ohne Mailadresse) habe ich dieses Mal die Vorschläge wegen des Umfangs nicht ausgedruckt. Wer Interesse hat, wendet sich bitte an mich.

Radtouren und Veranstaltungen

Wir sind nach wie vor durch die Corona-Pandemie in unseren Aktivitäten blockiert. Auch wenn sich zurzeit scheinbar ganz leichte Verbesserungstendenzen abzeichnen und erste Lockerungen ins Auge gefasst werden, bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in nächster Zeit entwickelt. Wesentlich für eine wie auch immer geartete Wiederaufnahme unserer Aktivitäten werden zum einen die rechtlichen Rahmenbedingungen sein, und zum anderen die Praktikabilität der damit verknüpften Randbedingungen. Warten wir, was kommt. Ich beobachte die Entwicklung ständig.

Neue Webseiten

Unsere neuen Webseiten norden.adfc.de werden inzwischen schon regelmäßig besucht. Das vom Bundesverband bereitgestellte Webdesign hat den großen Vorteil, dass man die Seiten auf allen Endgeräten gut anschauen kann, sei es ein Smartphone, ein Tablet oder ein Laptop/PC. Die Inhalte der alten Seite sind weitgehend auf die neue Seite portiert und es kommen ständig neue Inhalte dazu. Ein Besuch lohnt sich.

Klimaschutzwoche (18. - 25. September 2021)

Die Klimaschutzmanagerin der Stadt Norden, Irma Kracke, organisiert eine Klimaschutzwoche in Norden. Sie findet statt vom 18. bis zum 25. September 2021. Wir werden als ADFC Norden einen Beitrag zur Veranstaltung leisten indem wir voraussichtlich mit einem Informationsstand vertreten sind. Außerdem habe ich Frau Kracke die Organisation und Leitung einer Fahrradtour für die Besucher der Veranstaltung zugesagt. Alles ähnlich unserem Angebot zum Tag des Fahrrads, der in diesem Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden wird. Auch die Klimaschutzwoche steht noch unter einem Corona-Vorbehalt.

Stadtradeln (5. – 25. September 2021)

Ebenso im September und zwar vom 5. Bis zum 25. September liegt für Norden der Aktionszeitraum der Aktion „Stadtradeln“. Einige werden sicher den Artikel im Ostfriesischen Kurier vom 6. Mai gelesen haben. Beim Stadtradeln geht es darum, den Menschen die Vorteile des Radfahrens nahezubringen, indem man sie animiert, für 21 Tage einfach mal selbst aufs Rad zu steigen. Einem ADFCler braucht man das natürlich nicht zu sagen, aber es sollte Ansporn für uns sein, uns aktiv in diese Aktion einzubringen und in diesem Zeitraum zu radeln und unsere geradelten Kilometer zu registrieren. Dazu habe ich ein Team „ADFC Norden“ beim Stadtradeln angemeldet. Ihr könnt euch schon jetzt für dieses Team anmelden: Link zur Anmeldung beim Stadtradeln

Also zögert nicht und meldet euch an. Und dann nehmt das Training auf, zum Beispiel durch Nachradeln der Corona-Solo-Touren, um im September für viele Kilometer fit zu sein.

„Briefkastenempfänger“, die sich nicht online anmelden können, aber trotzdem an der Aktion teilnehmen wollen, melden sich bitte bei mir. Ich werde die Registrierung und Erfassung der geradelten Kilometer für „offline“-Teilnehmer vornehmen.

Mit dem Rad zur Arbeit (1. Mai – 31. August 2021)

Und noch eine Aktion: Ein Gemeinschaftsprojekt von AOK und ADFC ist die jährlich stattfindende Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Wer im Aktionszeitraum vom 1. Mai bis 31. August an mindestens 20 Arbeitstagen entweder von zu Hause mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt oder das Rad mit Bahn und Bus kombiniert, dem winken attraktive Einzel- und Teampreise. Weitere Hinweise zur Aktion und ein Link zur Anmeldemöglichkeit unter: Link zur Infoseite "Mit dem Rad zur Arbeit"

Die Aktion richtet sich vornehmlich an Berufstätige. Wer nicht dazu zählt oder nicht teilnehmen möchte, kann jedoch gerne im privaten Umfeld für die Aktion werben.

So, das war’s erst einmal. Immer aktuell informiert seid ihr darüber hinaus über unsere Internetseite norden.adfc.de.

Mit besten Grüßen

Joachim Schulz

 


https://norden.adfc.de/neuigkeit/aktuell-mai-2021

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 200.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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