Aktuell - Mitgliederinformation Juni 2022

 

Die Ausgabe der Aktuell informiert unsere Mitglieder zeitnah über Neuigkeiten und Aktuelles der vergangenen und künftigen Monate.

 

Aktuell - Mitgliederinfo
Aktuell - Mitgliederinfo © ADFC Norden

Liebe ADFC Mitglieder,

die Radsaison 2022 läuft recht gut an. Endlich können wir nach der problematischen Zeit während der Corona-Pandemie wieder (fast) so radeln, wie wir es gewohnt sind und haben bisher 8 Feierabendtouren und 2 Tagestouren durchgeführt. Aber die Pandemie ist nicht zu Ende, daher müssen wir alle auch in der nächsten Zeit verantwortungsvoll damit umgehen. Und es steht noch einiges an. Neben den geplanten „Standard“-Touren gibt es noch einige Sondertermine.

Termine

Tag des Fahrrads der Stadt Norden am 26. Juni
In diesem Jahr veranstaltet die Stadt Norden den dritten Tag des Fahrrads. Die Veranstaltung findet auf dem Torfmarkt statt und läuft von 11 bis 17 Uhr. Wir sind als ADFC Norden mit einem Informations-Pavillon vertreten und führen für den Veranstalter wie gewohnt eine kleine, gemütliche Radtour durch.

Grillfest am 30. Juli
Das traditionelle Grillfest findet in diesem Jahr ein paar Tage früher als gewohnt statt, da es eine Terminüberschneidung mit der Wochentour gibt. Merkt euch den Termin schon einmal vor. Es wird rechtzeitig vorher auch noch eine separate Einladung geben, in der auch weitere Details genannt werden.

25-jähriges Jubiläum der Ortsgruppe Norden
Der leider verstorbene Gründer der ADFC Ortsgruppe Norden, Wolfgang Hellriegel, hat im Sommer 1997 mit einigen Mitstreitern - oder besser - Mitradlern die Ortsgruppe ins Leben gerufen. Dieses 25-jährige Jubiläum wollen wir im Rahmen des Grillfests mit der einen oder anderen Überraschung feiern.

Stadtradeln 4. – 24. September
Zum zweiten mal nimmt Norden in diesem Jahr am der Aktion Stadtradeln teil. Hierzu habe ich wieder ein Team „ADFC Norden“ angemeldet, das als offenes Team für Mitglieder und auch für Gäste wieder jede Menge Kilometer sammeln wird. Schließlich haben wir den Titel des vergangenen Jahres zu verteidigen. Wir waren das Team mit den meisten Kilometern (17.849 km) und haben in der Wertung der Kilometer pro Teammitglied mit 496 km den dritten Platz belegt. Nehmt alle am Stadtradeln teil und meldet euch für das Team Norden unter folgendem Link an (wer Zugangsdaten aus dem vergangenen Jahr hat, sollte diese weiter nutzen): https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=13268

MTB-Touren

Jahrelange Tradition haben die Feierabend- und Tagestouren des ADFC Norden. Doch nun erweitern wir unser Angebot und wagen uns auf ein Gebiet, das man hier bei uns an der Küste eigentlich nicht erwarten würde: Mountainbike-Touren. Da mag sich der ein oder andere fragen: Wie kommt man denn darauf, hier gibt es doch gar kein „Mountains“? Aber es gibt hier Schotter- und Waldwege, die nicht ohne weiteres mit einem normalen Tourenrad befahrbar, sondern bestens für Mountainbikes geeignet sind. Und dazu kommen noch die holprigen Radwege, von denen es auch reichlich gibt.

Zum Einstieg in die Mountainbike-Welt auf dem flachen Land bieten wir eine Einsteiger-MTB-Tour am 11. Juni an (https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/73836-fahrt-uber-stock-und-steinchen-mtbtour). Weitere geplante Termine sind der 9. Juli und der 13. August.

AG Radverkehrspolitik im ADFC

Die AG erstellt unter dem Motto „Radfahrer*innenstadt Norden 2035“ ein Konzept für ein Wegenetz in Norden, dass ein sicheres, planbares und einladendes Radeln ermöglicht. Hierbei spielt nicht nur die Gestaltung eine Rolle – wie Beachtung des (subjektiven) Sicherheitsgefühls, Oberfläche, Breite, übersichtliche Beschilderung. Auch sollen die Ortsteile, Schulen, wichtige Gewerbeflächen o. ä. gut miteinander verbunden werden. Die Ergebnisse sollen dann in die Verkehrsentwicklungsplanung der Stadt Norden einfließen. Vorschläge können an den ADFC Norden gerichtet werden (info [at] adfc-norden.de) oder direkt an die Projektgruppe der Stadt Norden (https://mobilitaet-stadt-norden.de/ideen-einreichen/ oder per E-Mail (VEP [at] norden.de).

ADFC TourGuide

Erfreulich ist die Entwicklung bei der Mannschaft der Tourenleiterinnen und Tourenleiter. So haben wir in den vergangenen Jahren bis heute eine Gruppe von 8 Mitgliedern für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen können. Zwei davon haben eine besondere Qualifikation, sind nämlich zertifizierte ADFC-TourGuides. Das Zertifikat ADFC-TourGuide ist ein Qualitätssiegel und steht für eine bundesweit einheitliche, qualitativ hochwertige Ausbildung und regelmäßige Fortbildungen. In diesem Frühjahr hat Edda Freese diese Ausbildung erfolgreich absolviert und Harald Schmidt, der diese Ausbildung vor 3 Jahren gemacht hat, hat den erforderlichen Refresh-Kurs besucht und damit sein Zertifikat verlängert. Herzlichen Glückwunsch dafür diesen beiden Mitstreitern.

Tour Ostfrieslandwanderweg (28. August)

Eine Änderung im Tourenprogramm macht die besondere Situation bei der Deutschen Bahn erforderlich. Eigentlich wollten wir die Tour „Ostfrieslandwanderweg“ Ende August durchführen und dazu mit der Bahn von Norden zum Startpunkt nach Leer anreisen. Nun nimmt die Bahn wegen des Andrangs und der nicht abschätzbaren Situation in den Nahverkehrszügen keine Anmeldungen für Radgruppen im Zeitraum Juni bis August an und empfiehlt ausdrücklich, keine Räder mitzunehmen. Somit hat sich unsere geplante Tour erledigt. Der Tourenleiter Rainer Uhr ist aber schon dabei, eine alternative Strecke zu planen und zu entwickeln. Sobald das Ergebnis spruchreif ist, informieren wir über die neue Tour auf unserer Webseite.

Soweit die  Neuigkeiten.

Immer aktuell informiert seid ihr über unsere Internetseite norden.adfc.de.

Mit besten Grüßen
Joachim Schulz

 


https://norden.adfc.de/neuigkeit/aktuell-mitgliederinformation-juni-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 200.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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