Tag des Fahrrads 2022 - Der Lindwurm am Deich

Tag des Fahrrads 2022 - Der Lindwurm am Deich © ADFC Norden

Tag des Fahrrads 2022

 

Am 26. Juni 2022 veranstaltete die Stadt Norden den dritten Tag des Fahrrads. Der ADFC Norden war mit einem Infostand vertreten und leitete die Fahrradtour, ein Highlight der Veranstaltung.

 

Endlich wieder ...

Nach 2017 und 2019 fand in diesem Jahr wieder der Tag des Fahrrads in Norden statt. Die von der Stadtverwaltung Norden organisierte Veranstaltung musste Corona-bedingt in 2021 ausfallen. Die kleine, aber feine Veranstaltung bietet allen Rad-Interessierten vielfältige Informationsmöglichkeiten und ermöglicht den direkten Kontakt zu den Ausstellern, Organisationen, Vereinen und der Stadtverwaltung. Ein besonderes Highlight ist die vom ADFC Norden geführte Radtour, die von erfahrenen Tourenleiterinnen und Tourenleitern des ADFC und von der Polizei begleitet wurde.

Vorbereitung des ADFC Infostands

Der Veranstaltungstag begann für den ADFC Norden erst einmal mit viel Arbeit. Nach den organisatorischen Vorbereitungen der vorausgegangenen Wochen musste am Veranstaltungstag zunächst der Informations-Pavillon aufgebaut und mit umfangreichem Info-Material rund um das Thema Fahrrad ausgestattet werden. Dank tatkräftiger Hilfe von Mitgliedern, die dazu am Sonntag vielleicht etwas früher als gewohnt aus den Federn mussten, war das rechtzeitig erledigt und es blieb bis zum Start der Veranstaltung um 11:00 Uhr noch Zeit für einen Becher Kaffee und einen kleinen Snack, den eine engagierte Mitstreiterin zubereitet hatte. Schon vor 11:00 Uhr waren die Aktiven startklar, es konnte losgehen.

Losverkauf für die Tombola

Mit dem 11 Uhr Glockenschlag der Ludgerikirche eröffnete Bürgermeister Florian Eiben offiziell die Veranstaltung und verwies unter anderem auf die Vereine, Firmen und Institutionen, die den interessierten Besuchern ein vielfältiges Angebot präsentierten. Dabei war auch der Hinweis auf die von der Stadt Norden organisierte Tombola, bei der zahlreiche gespendete Preise zu gewinnen waren. Der Losverkauf wurde vom ADFC Norden übernommen, für den sich vier Damen aus unserer Mitgliedschaft in zwei Schichten bereit erklärt und den ganzen Tag ordentlich zu tun hatten.

Der ADFC Norden organisiert die Radtour

Ein Highlight der Veranstaltung war dann die vom ADFC Norden geführte Radtour. Begleitet von mehreren erfahrenen Tourenleiterinnen und  Tourenleitern und von der Polizei setzte sich ein großes Feld von zirka 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern um 14:00 Uhr am Torfplatz in Bewegung. Fast alle Teilnehmer trugen die von der Stadt Norden verteilten gelben Warnwesten und so war das ein doch beeindruckend langer und gelber Lindwurm, der sich durch die Straßen in und um Norden bewegte. Die Gruppe fuhr zunächst durch den Marktkreisel zur Norddeicher Straße und auf dieser nach Norddeich. Die zahlreichen Touristen entlang der Norddeicher Straße in Norddeich waren sichtlich beeindruckt von der großen Gruppe. Kurz vor der Hafenauffahrt schwenkte die Gruppe nach Osten und folgte binnendeichs dem Deichverlauf bis zum Dieksweg. Hier von einer Deichauffahrt aus konnte man den langen Lindwurm besonders gut beobachten. Über den Dieksweg ging es dann zur Querung der Ostermarscher Straße und weiter auf dem Marschweg. Nun drehte man nach Westen in den Ekeler Weg und kam zur Querung der Umgehungsstraße, der B 72. Dank Polizeibegleitung wurde auch das, wie bisher alles, gut gemeistert. Ein Schlenker nach links und wieder nach rechts und wir waren auf der Osterstraße, auf der wir Richtung Innenstadt fuhren. Der zu querende Bahnübergang machte keine Probleme, denn die Schranke schloss sich erst kurz nachdem alle drüber waren. Nur noch wenige Meter und wir waren wieder am Ziel, dem Torfmarkt angekommen. Dort drehte gerade ein Aussteller seine Runden auf einem historischen Hochrad. Es sah ganz einfach aus, aber vermutlich braucht es eine Menge Übung, bis man sich sicher auf dem Hochrad halten kann. Es war ein beeindruckender Abschluss der Tour.

Die Rundfahrt hat nach ersten Rückmeldungen vielen Teilnehmern gut gefallen. Auch die Tourenbegleiter waren mit dem Verlauf sehr zufrieden, was nicht zuletzt der aufmerksamen und disziplinierten Fahrweise der Teilnehmer zu verdanken war.

Für Statistikinteressierte noch folgende Angaben. Die Streckenlänge betrug 16,6 Kilometer. An der Gruppenspitze wurde gleichmäßig mit einem Tempo zwischen 14 und 15 km/h gefahren, die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 14,5 km/h.

Fotos der Veranstaltung

 

 

 

Die Streckenkarte der Radtour

 

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https://norden.adfc.de/artikel/tag-des-fahrrads-2022-3

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 200.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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