24. Juli 2022: Zum Ostfriesland-Äquator

24. Juli 2022: Zum Ostfriesland-Äquator © ADFC Norden

24. Juli 2022: Zum Ostfriesland-Äquator

 

Zum Ostfriesland-Äquator fuhren 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sie erreichten das Ziel über abwechselungsreiche Wege nach einer Mittagspause, die am Auricher Hafen eingelegt wurde. Auch die Rückfahrt bot noch ein kulinarisches Highlight ...

 

Zum Ostfriesland-Äquator (71 km)

Am Sonntag konnte der Tourenleiter 21 Teilnehmer an unserem Stammtreffpunkt Am Markt 3 in Norden begrüßen.  Wir starteten um 9 Uhr und fuhren zunächst zum Tidofelder-Holz, weiter über den Treidelpadd nach Berumerfehn, Richtung Münkeboe, über den Königskeil und verschlungenen Wegen zur Goldensteinbrücke und weiter zum Auricher Hafen, wo die Mittagspause in eine Gaststätte eingelegt  wurde. Die Wettervorhersage hatte für diesen Sonntag einen kleinen Regenschauer gemeldet, der kam auch, als wir alle schön auf der Außenterrasse unter dem Sonnenschirm saßen - perfektes Timing.

Nach einem sehr leckeren und reichhaltigen Essen fuhren wir durch Aurich zu unserem Tagesziel „Ostfriesland-Äquator“. Weiter ging es auf dem Ostfrieslandwanderweg nach Tannenhausen, über den sehr schönen neu angelegten Fahrradweg nach Goldmoor und weiter nach Eversmeer. Hier hatte der Tourenleiter die Pause im wunderbaren Rosengarten organisiert. Und wie es  in Ostfriesland nun mal für einen Sonntagnachmittag Brauch ist, gab  es leckeren Tee und Kuchen, was trotz des üppigen Mittagsmahls komischerweise noch gut „reinpasste“.  

Nach dieser Stärkung und den schönen Eindrücken vom Rosengarten starteten wir wieder und fuhren über Südcoldinne nach Hage. Da der Tourenleiter seine Tagesleistung von 71 km bereits erreicht hatte, beendete er offiziell die Tagestour und wünschte den Teilnehmer eine gute Heimreise. Natürlich nicht, ohne, wie vorher abgesprochen, an einen „Ersatztourenleiter für die letzte Meile“ zu übergeben, mit dem die Gruppe um 17:20 Uhr zurück in Norden war.

 

Kurzes Video von der Strecke

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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